Home Sweet Home

Samstag und Sonntag war reines Sightseeing angesagt. Etwas planlos um überall mal gewesen zu sein und bei dem super schönen Wetter war es keine Kunst fast alle Stadtkern-Sehenswürdigkeiten wenigstens mal gesehen zu haben. Wobei man in dieser Stadt einen Kulturoverload bekommt. Diese vielen kleinen Gassen mit den imposanten Häusern und überall hängen Tafeln welche bedeutenden Persönlichkeiten dort schon gewohnt haben. Da kommt man um eine Ecke und denkt ähhh hier ist der Fiaker Parkplatz. Aha. Okay. Dann oh das Sissimuseum und dann nee das ist die Spanische Hofreitschule. OMG und dreht sich um und schon die nächste Kirche und Ausgrabungen und die nächste Einkaufsstraße. Alles gesäumt von diesen phantastisch verzierten Häusern. Die Kamera hat nur so geglüht. Da wir beschlossen haben im Mai für eine Woche wieder zu kommen, konnten wir beruhigt nur einen ersten Eindruck gewinnen.

Mein Fazit:

Original Café Häuser hatten alle meterlange Schlangen vor der Tür. Nichts für das kurze Wochenende.

Essen allgemein ist extrem teuer, aber auch extrem lecker.

Gebäudetechnisch schlägt Wien alle bisherigen Städte in denen wir waren. Tore, Kirchen, Säulen, Denkmäler, Museen, Galerien, Eisdielen, Kopfsteinpflaster, hohe Häuser, Gold, Shoppingmeilen, alles in extremen Überfluss vorhanden.

Ein Einkaufsparadies ohne Gleichen. Allerdings nur für Leute mit etwas Geld. Ich glaube ich habe von Louis Trenker bis Coco Chanel alles gesehen was Rang und Namen hat.

Es ist in der Stadt des Cafés äußerst schwierig an einen einfachen milden Kaffee mit normaler Milch zu kommen. Mir ist es jedenfalls nicht gelungen. Es gibt große Braune in Miniaturtassen und sämtliche Spezialitäten die man sich aus Espresso und Milch vorstellen kann, aber keinen einfachen Kaffee.

Die Stadt ist leise und gemächlich. Kein nerviges Tatütata wie z. B. in London. Oder großartig Autolärm. Die Stadt klingt nach Glockengeläut und Pferdegetrappel. Die Leute rennen auch nicht, sondern gehen. Liegt wohl daran, dass die Touris staunend Fotos machen und die Einheimischen die in den Upscale Geschäften einkaufen, nicht wissen was Rennen oder Eile ist. Wie gesagt, wir waren nur im 1. Bezirk. Allerdings steht auch an jeder Kneipe (ich weiß, die haben sowas Profanes nicht, aber an jedem Beisl oder Heurigen), das man bitte nicht laut sein darf und auf die Angrainer Rücksicht zu nehmen hat.

Fast alle Sehenswürdigkeiten sind fußläufig gut zu erreichen. Würde das aber nicht empfehlen nach mehr als einer Woche Bettruhe mit Fieber.

Sprachlich kommt man relativ einfach zurecht. Man versteht zwar nix, wird aber gut verstanden.

Vor der Oper und dem Stephans Dom stehen mehr als „Mozart“ angezogene Jungs, die einen zu einem klassischen Konzert überreden möchten, als Touristen.

Mit dem Flugzeug ist die Stadt gut und schnell zu erreichen. Mit dem Auto dauert es etwas. Zu Fuß benötigt man von uns aus nur 7 Tage.

Jetzt heißt es sich schlau zu machen, solange die Eindrücke noch frisch sind und etwas über die Stadt in Erfahrung zu bringen, damit der Trip im Mai ein kultureller, kulinarischer und erfolgreicher Urlaub wird.

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2 Kommentare

  1. 18. Februar 2019 / 01:30

    You’re going back in May??? For your birthday??? Oh awesome!!!! Take me with you!!! Look at the cute elefant on a bike!!! AND CAN WE TALK ABOUT THOSE MEATBALLS?????

  2. Stefie
    Autor
    18. Februar 2019 / 12:34

    Sure, we‘ll find some space for you. Come along. Oh those aren‘t meatballs. Don‘t let a „Wiener“ hear this. This is a special sunday dish. I‘ll explain it later. Have to Look for some words. 😘

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