Das wars…

beim Tourauftakt kurz den Künstler gedrückt und zack einen Virus 🦠 mitgenommen. Am Dienstag dann die erste schlechte Nachricht. Die Tour ist abgesagt, der Künstler ist krank. Oh je, das ist gar nicht gut. Er hatte sich Sonntag schon nicht so toll gefühlt. Und dann landet er auch noch am Arsch der Welt in einem fremden Bett und muss sich alleine kurieren.

Wie ich schon schrieb fing es ganz komisch an. Nicht mit Halsschmerzen oder so, wie eine Erkältung gewöhnlich anfängt. Aber irgendwas war. Dann die Absage der Tour. Blitzumdenken und neue Arrangements treffen. Überall den Urlaub absagen und Arbeiten ankündigen. Kurz vor Feierabend wurde mir schwindelig und mir wurde kalt. Zuhause angekommen hatte ich Fieber und war erledigt. In meinem Kopf tobten Zwerge mit sehr spitzen Hacken die einen Weg nach draußen suchten. Ich lag frierend auf der Couch und wollte noch eine Decke haben und was heißes zu trinken. Aber alleine der Gedanke die Decke wegzutun um aufzustehen und noch mehr zu frieren verhinderte jede Bewegung. In der Nacht bin ich dann noch ins Bett rüber und habe Fieber gemessen. 39,6.

Heute eine Woche später kann ich vermelden: ich lebe noch. Der Virus hat sich in den Bronchien verkrochen und sitzt da fest. Ansonsten geht es mir gut.

Sonst wäre ich auch nicht mit auf diesen Trip gegangen. Freitag 3 Uhr morgens der Wecker klingelt. Oder besser: aus dem Handy plärrt Safe a horse ride a Cowboy. Gesagt getan, mangels Cowboy haben wir ein Flugzeug genommen und waren kurz danach tadaaa inWien. Der weite Weg durch den Flughafen war schon echt anstrengend. Bedenkt Virus in den Bronchien bedeutet keine Luft zu bekommen oder es droht ein Hustenanfall.

Wir bezogen eine Wohnung in der Nicolaigasse. Direkt in der Nähe vom Stephansdom. Das Ding ist schon beeindruckend. Zumindest von außen. Innen werden wir dann noch erkunden.

Oh noch etwas. Einem geschenkten Gaul schaut man gewöhnlich nicht ins Maul. Ab und zu wäre es aber besser. Frau O. hatte mir eine Hose überlassen mit den Worten: die ist mir zu groß, die rutscht. Ich habe in weiser Voraussicht noch ein Gummi eingenäht. Aber nach dem Marsch in die Innenstadt musste ich sie 10 mal hochziehen und in der Wohnung hatte ich sie fast in den Kniekehlen hängen. Gibt es was schlimmeres als rutschende Hosen? Sie hat die Ehre in Wien bleiben zu dürfen.

Nach einem Frühstück in einem Rauchercafehaus haben wir uns etwas ausgeruht und dann war es soweit. Wir hatten Hunger. Im Mandarin versprach es Chinesische Cuisine und gleich nach der Bestellung wurde es merkwürdig. Erst kam eine Bedienung und öffnete die Tür, trotzdem wurde es immer verqualmter. Es roch auch sehr nach Holzkohle. Dann kam die nächste Bedienung und meinte das Essen würde noch so 10 Minuten brauchen. Nunja, um es abzukürzen das Essen kam dann irgendwann und war naja etwas farb- und geschmacklos. Meins schmeckte wenigstens noch nach Curry aber das war es dann auch.

Bei diesem Foto habe ich lange überlegt. Worum handelt es sich hier? „The After“ hatte ich auf die Schnelle gesehen. Das stimmte aber nicht. Aber „THE ARTER“ ergab keinen Sinn. Was ist denn ein ARTER? Hmmm? Es hat ziemlich lange gedauert bis ich auf Theater gekommen bin.

Durch die schönen Wiener Gassen ging es zum Haus der Musik.

Wenn man durch einen der Eingänge schreitet gelangt man in einem überdachten Innenhof und mit dem Aufzug in die 5. Etage. Das war ganz schön hoch. Holla!

Im Saal standen etwas über 100 Stühle, die schnell alle besetzt waren, so das die restlichen Besucher stehen mussten. Die zweite ausverkaufte Show. Und die Wiener waren sowas von gut drauf. Wahnsinn!! Es wurde gelacht, mitgesungen und gejubelt. Man kann mit Fug und Recht behaupten das Haus der Musik hat gekocht. Ein triumphaler Abend für Lee MacDougall.

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Gute Nacht ihr Lieben 🥰

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1 Kommentar

  1. 18. Februar 2019 / 01:38

    Glad you and Lee both survived your illnesses and could reunite in Vienna!!!!!

    The Arter!!!!! Bwaaaa haaa haaa!!! Too much cold medicine? LOL

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