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Vorsicht, das könnte Werbung sein. Ich bin etwas verwirrt, ab wann ich jetzt Werbung deklarieren muss, deshalb vorsichtshalber: das hier ist Werbung. Falls es das nicht ist, geht bitte zum Anfang dieses Abschnitts zurück und überlest den Text bis zu diesem Punkt. 

Ich möchte heute über ein paar wirklich tolle Bücher schreiben. Jeder der mich kennt, weiß dass mein Humor nicht den kommerziellen Anforderungen entspricht. Ich kann zum Beispiel nicht über die beliebtesten Comedien wie z. B.  Mario Barth oder Michael Mittermeier lachen. Eher im Gegenteil. Sorry Jungs. Mein Humor ist eher in Richtung Postillion. Wer das nicht kennt, schmeißt einen Blick auf: http://www.der-postillon.com/?m=1 also sarkastisch, ironisch, skurril. Soviel zu Warnungen. Jetzt geht’s aber dann los. 

Als ich bei Audible nach Büchern gesucht habe, die Simon Jäger liest, bin ich über Christian Moore gestolpert. Dabei habe ich gelernt, dass das geniale Buch: „Die Bibel nach Biff“, dass ich vor Jahrzehnten gelesen habe, von ihm ist. Dabei geht es um Jesus in der Zeit als er Kind/Schulkind/Jugendlicher war. Genau die Zeit die das etwas berühmtere Buch „Die Bibel“ auslässt. Erzählt von seinem besten Freund Biff, mit dem Jesus seine ersten Erfahrungen mit dem Übersinnlichen (wie Kranke heilen, über Wasser gehen etc. ) macht. Es ist wirklich göttlich. 

Kleiner Ausreißer: „Er ist wieder da“ von Timur Vermes. In diesem Buch geht es um eine ähnlich unantastbare Person, nämlich Hitler und wie dieser auf einmal in der heutigen Zeit aufwacht und sieht was aus seinem großen Reich geworden ist und wie er damit umgeht und nicht zuletzt wie wir in der heutigen Zeit mit unseren heutigen Wissen auf das reagieren was er so von sich gibt. Zum Schreien komisch, nur bleibt einem oft auch das Lachen im Halse stecken. Aber bitte: tut Euch dieses Buch an. Es ist auch etwas erschreckend aber eben auch witzig. Vor allem als Hörbuch, weil Christoph Maria Herbst das gekonnt wiedergibt. 

Okay zurück zu den Büchern des Herrn Moore. Ein toller Nebeneffekt der Bücher: sie spielen häufig in San Francisco und die Protagonisten laufen von einem Stadtteil zum Nächsten und ich freu mich, weil ich soviel wieder erkenne. Also man darf es nicht realistisch sehen, es ist aberwitzige Fantasie, die in der realen Welt stattfindet. Dabei geht es um Seelen von Toten, dem Tod, Loosern, Weltrettern, Vampiren , dem Kaiser von San Francisco und seinen Mannen, einer Supermarktnachtschicht Crew und 2 Co(plop)s um es mit Abby zu halten. Ich habe selten bei Bücher lauthals gelacht, aber hier konnte ich nicht anders. 

Das schöne an Audible ist ja auch, dass Ihr mal reinhören könnt. Probiert es aus.

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1 Kommentar

  1. 26. März 2019 / 13:17

    Es gibt nicht viele Dinge, in denen unsere Meinungen auseinandergehen. Aber es gibt sie. Gott sei Dank. Sonst wäre die Eintracht wohl auch unerträglich und langweilig.

    Wir unterscheiden uns – zum Teil – beim Humor. Ich lache durchaus auch mal über den einen oder anderen Comedian – wenn auch selten. Den Postillion hingegen liebe ich auch!!

    Ähnlich bei den Büchern. Die Bibel nach Biff war in der Tat großartig. Aber grundsätzlich geht unser Büchergeschmack teilweise doch extrem weit auseinander. Nicht immer! Aber oft.

    Bei Filmen sind wir uns deutlich öfter einig, bei Musik auch. Nicht immer, aber oft.

    Und all das ist wirklich total gut so. 🙂

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